Archiv für den Monat März 2016

Unabhängigkeit

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Unabhängigkeit

Ist der Anfang Selbstbeschäftigung?

Was versteht man unter Unabhängigkeit?

Es ist doch die Kunst auf eigenen Füßen zu stehen, sich nicht von Eltern, Familie , Freunde, Partner oder Staat mit oder durch füttern zu lassen.

Etwas  eigenes auf die Füße zu stellen muss aber erlernt werden. Erlernt als Kleinkind, Schüler, Jugendlicher bis hin zu zum Erwachsenen.

Heut zu Tage ist das nicht mehr so einfach, denn es gibt von klein auf für jedes Fürzchen Hilfsmittel. Eltern hüpfen wenn Kinder drohen zu scheitern. Kollegen springen ein wenn man den Plan verliert… Man macht sie unbewusst abhängig.

Die erste Hürde im Leben ohne fremde Hilfe steht vor der Tür und geht in die Hose. Leider geben viele gleich auf und schlagen einen anderen Weg ein, anstatt aufzustehen und von vorne wieder los zu legen.

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winstson Churchill)

Im Erwachsenenalter kann man diese Lebensphilosophie, fallen-aufstehen-weiter, trotzdem noch für sich gewinnen, natürlich nur wenn man den Ehrgeiz hat und selber will.

aufstehen

Man fängt an sich selbst alleine zu beschäftigen. Nur für sich selber, ohne Meinung, ohne Lob, ohne Anerkennung  der Mitmenschen ernten zu wollen.

Dieser Moment für sich ganz alleine etwas geschaffen oder geleistet zu haben stärkt den Stolz und prägt das Leben.

 

Hinter den 4 Wänden

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Ich treffe Mütter, Väter, Familien… Und alle scheinen so perfekt. Am Anfang! Leider ist es ein Irrglaube dass es etwas Perfektes gibt. Ich sag es mal so „Jeder hat seine Problemchen“.

Der Grundsatz von fast jeder Familie ist täuschen und tarnen, und glaubt mir wir lassen uns täuschen…

Familie Sommer streitet nie! Sie sind so glücklich! Die Kinder der Edwins sind so brav und gehorsam. Bei den Hartmanns ist es immer perfekt aufgeräumt…. usw.

Denkste!! Nur vor den vier Wänden tragen sie  diese Gesellschafts- Masken. Wenn man diese Familien, Ehepaare oder  Singles näher kennen lernt, zerbröckelt früher  oder später ihre Fassade.

Ich habe schon lange aufgegeben nach außen hin die alles-könnende-organisierende-Powerfrau zu sein. Für was? Damit andere gut über mich oder uns denken?

Sinnlos sage ich euch. Man bemüht sich alles richtig zu machen so wie es alle anderen machen und diese Aasgeier finden immer wieder was um mit dem Finger auf einen zu zeigen. Und das nur um von sich selbst abzulenken.

 

Ohhh ein chaotisches Kinderzimmer! Keiner darf zu Besuch kommen, wenn das jemand sieht…  Auf den ersten Blick ist Chaos, stimmt. Auf den zweiten Blick ein glücklicher Junge der  in seinem Zimmer eine eigene Ordnung hat und sich zurecht findet.

Wenn man ist und lebt wie man wirklich im Inneren denkt und fühlt wird man genau so zum Gesprächsthema aber ich kann euch sagen der Grund dafür ist „Neid“.

Neid auf die freie ungezwungene Art sich nicht vom Perfektionismus der Gesellschaft lenken zu lassen.