Archiv des Autors: Pumba

Avatar von Unbekannt

Über Pumba

Einfach ICH mit dem einen oder anderen Gedanken zur Realität

Das ich und die Wirklichkeit

Standard

Wie oft sind Menschen doch nicht in einem Irrglauben, wenn sie in den Spiegel schauen. Jeder möchte der oder das sein was er von sich von einem anderen gegenüber erwartet. Doch nach langem Denken und Beobachten stellt sich mir die Frage, ob das eigene Scheinbild das wir uns selber vor leben gut oder schlecht ist.

Ist es gut dass  wir glauben fast perfekt zu sein und alles richtig zu machen, denken oder umsetzen.

Gibt es einem dann die Sicherheit, Taten zu vollbringen oder bewirkt es das Gegenteil, faul zu werden und auf zu hören sich und seinen Horizont zu erweitern.

Ich glaube wenn man ein relativ umsetzbares Mittelmaß findet, schlängelt man sich zufrieden durchs Leben. Klar, an manchen Tagen mehr und an anderen Tagen weniger, aber eine gesunde Mischung macht´s.

Und nun die große Frage: Wie findet man das Mittelmaß? Wie erreicht man dieses Ziel um anderen Zielen näher zu kommen? Ich weiß es nicht. Oder besser gesagt ich weiß es „noch“ nicht.

Wichtig ist, dass das nähere Umfeld ehrlich ist. Meist wird einem schlechtes Benehmen in einem Streit oder ähnlichem an den Kopf geworfen. Na gut, wir gehen davon aus es entspricht der Wahrheit. Ist es dann der beste Weg sich um zudrehen und sich eine ruhige Minute zu nehmen, um den Vorwurf, die Tatsache objektiv zu betrachten und zu verdauen. Oder wehrt man sich dagegen und verteidigt sich mit bösen daher geholten Gegenvorwürfen. Was geschieht beim Zweiten?

Ganz einfach ein Wortgefecht entsteht, das dazu führt dass letztendlich keiner sich was zu Herzen nimmt. Man nimmt sich nicht die Zeit den Vorwurf oder die Tatsache genauer zu bedenken, sondern ist verbittert und vergeudet seine Zeit den geschehenen Streit oder Konflikt zu schlichten, um zuletzt zu dem Resultat zu kommen, dass kurz und schmerzlos auch gegangen wäre.

Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es auch das Gegenteil von Selbstverliebtheit gibt. Ich glaube diese Version ist heikler und hat es viel schwerer den Mittelweg zu finden.

Jemanden vom Ross zu schubsen ist leichter als ihn rauf zu heben.

Wo sind die Freunde?

Standard

Seit Tagen lese ich Beiträge zum Thema Freundschaft ab 30. Anscheinend bin ich nicht die einzige der auffällt dass die Anzahl der Freunde, Bekanntschaften über die Jahre drastisch gesunken ist denn anscheinend geht es vielen so. Nach langem Grübeln kam ich aber zu dem Entschluss dass es nicht das Alter ist sondern die Lebensführung.

Gehen wir mal davon aus dass die meisten 30er und aufwärts in einer festen Beziehung sind vielleicht mit Kind, oder mit Hund, oder vielleicht mit Kind und Hund. Unser ganzes Dasein dreht sich hauptsächlich nur mehr um Arbeit und Familie.

Ich habe mich selber dabei erwischt dass ich zeitlich zu Hause sein wollte da ja auch meine zweite Hälfte irgendwann in die Familienhöhle einkehrt. Gut, angekommen, Kaffee getrunken, Small Talk geführt und dann. Ja und dann? Ausgeredet. Man verbringt den Abend zu zweit oder zu dritt und wartet bis es zeit fürs Bett wird.

Und so geht es fast jeden Tag… Wenn man es zulässt!

Wieso nicht nach der Arbeit noch wohin? Freunde treffen, neue Leute kennen lernen?

Ich kann euch nur sagen wieso es bei mir nicht so ist. Das Wissen, meiner zweite Hälften lang und breit erklären zu müssen  wen ich da getroffen habe, wer er oder sie ist, und wieso es so gekommen ist, ist mir  einfach zu Mühsam. Zum Schluss hat man das schlechte Gewissen, weil man sich selber motiviert zum Rausgehen aber die andere Hälfte zu Hause versauern lässt.

freundepartner

Ja, nun werden einige sagen „geht doch gemeinsam wohin“. Stimmt sicherlich, doch besteht denn nur noch das WIR? Es ist zwar eine Zeit her aber da gab es auch noch ein ICH. Ich glaube es wäre falsch sein ICH umzuwandeln zu einem ständigen WIR.  Man sollte sich selber hin und wieder daran erinnern seinem ICH ein wenig Freiheit zu gönnen.

 

Und vielleicht, mit ein bisschen Glück, findet die zweite Hälfte sein ICH auch wieder.

Das ICH, in welches wir uns einst verliebt haben.

Wo ist die Motivation hin?

Standard
Wo ist die Motivation hin?

Ohne kleine, ohne große Erfolgserlebnisse schwindet die Motivation!

Ach wie oft höre  ich nicht „ich hab keine Lust, keinen Bock,                                                           keinen  Antrieb oder keine Motivation“.

miesepeter                                                                          Tja, Motivation macht man sich selber, mit Erfolgserlebnissen. Hat man diese nicht, werden nie Glückshormone (Belohnung im Kopf) frei gesetzt. Wenn man sich dieser Trägheit beugt wird man früher oder später ein frustrierter, jammernder Miesepeter werden.

 

Schon die kleinen Dinge im Leben wie den Wäschekorb endlich leer zu haben, den Führerschein zu bestehen, eine Runde Joggen überlebt zu haben oder den Gipfel vom Berg erreicht zu haben sind riesen Aufpusher.

Wir brauchen diese Erfolgserlebnisse um erneuten Antrieb für unser Glück zu bekommen.

Das Geheimnis des außerordentlichen Menschen ist in den
meisten Fällen nichts als Konsequenz“  Buddha

Man kann nur ändern wenn man seine eigene Einstellung ändert. Ich glaube es ist wichtig im Leben alles fertig zu machen, keinen Haufen „muss ich noch machen“ zu kreieren. Es fängt schon damit an das Einkaufssackerl nach dem Einkauf wieder in den Kasten zu verräumen oder die Jacke auf den Kleiderbügel zu hängen.

Also bitte fangt bei euch selber an!

 

Unabhängigkeit

Standard
Unabhängigkeit

Ist der Anfang Selbstbeschäftigung?

Was versteht man unter Unabhängigkeit?

Es ist doch die Kunst auf eigenen Füßen zu stehen, sich nicht von Eltern, Familie , Freunde, Partner oder Staat mit oder durch füttern zu lassen.

Etwas  eigenes auf die Füße zu stellen muss aber erlernt werden. Erlernt als Kleinkind, Schüler, Jugendlicher bis hin zu zum Erwachsenen.

Heut zu Tage ist das nicht mehr so einfach, denn es gibt von klein auf für jedes Fürzchen Hilfsmittel. Eltern hüpfen wenn Kinder drohen zu scheitern. Kollegen springen ein wenn man den Plan verliert… Man macht sie unbewusst abhängig.

Die erste Hürde im Leben ohne fremde Hilfe steht vor der Tür und geht in die Hose. Leider geben viele gleich auf und schlagen einen anderen Weg ein, anstatt aufzustehen und von vorne wieder los zu legen.

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winstson Churchill)

Im Erwachsenenalter kann man diese Lebensphilosophie, fallen-aufstehen-weiter, trotzdem noch für sich gewinnen, natürlich nur wenn man den Ehrgeiz hat und selber will.

aufstehen

Man fängt an sich selbst alleine zu beschäftigen. Nur für sich selber, ohne Meinung, ohne Lob, ohne Anerkennung  der Mitmenschen ernten zu wollen.

Dieser Moment für sich ganz alleine etwas geschaffen oder geleistet zu haben stärkt den Stolz und prägt das Leben.

 

Hinter den 4 Wänden

Standard

Ich treffe Mütter, Väter, Familien… Und alle scheinen so perfekt. Am Anfang! Leider ist es ein Irrglaube dass es etwas Perfektes gibt. Ich sag es mal so „Jeder hat seine Problemchen“.

Der Grundsatz von fast jeder Familie ist täuschen und tarnen, und glaubt mir wir lassen uns täuschen…

Familie Sommer streitet nie! Sie sind so glücklich! Die Kinder der Edwins sind so brav und gehorsam. Bei den Hartmanns ist es immer perfekt aufgeräumt…. usw.

Denkste!! Nur vor den vier Wänden tragen sie  diese Gesellschafts- Masken. Wenn man diese Familien, Ehepaare oder  Singles näher kennen lernt, zerbröckelt früher  oder später ihre Fassade.

Ich habe schon lange aufgegeben nach außen hin die alles-könnende-organisierende-Powerfrau zu sein. Für was? Damit andere gut über mich oder uns denken?

Sinnlos sage ich euch. Man bemüht sich alles richtig zu machen so wie es alle anderen machen und diese Aasgeier finden immer wieder was um mit dem Finger auf einen zu zeigen. Und das nur um von sich selbst abzulenken.

 

Ohhh ein chaotisches Kinderzimmer! Keiner darf zu Besuch kommen, wenn das jemand sieht…  Auf den ersten Blick ist Chaos, stimmt. Auf den zweiten Blick ein glücklicher Junge der  in seinem Zimmer eine eigene Ordnung hat und sich zurecht findet.

Wenn man ist und lebt wie man wirklich im Inneren denkt und fühlt wird man genau so zum Gesprächsthema aber ich kann euch sagen der Grund dafür ist „Neid“.

Neid auf die freie ungezwungene Art sich nicht vom Perfektionismus der Gesellschaft lenken zu lassen.